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Hula, Horror und Hawaii - Episode 2

Ich wachte auf und verfluchte den ungemütlichen Flug. Ich fühlte mich ausgespuckt und träge. Doch als ich mich aus dem Bett quälte und auf dem Balkon stand, der angenehm warme Wind mir durch die Haare wehte und die ersten Sonnenstrahlen meine Haut kitzelten, fühlte ich mich besser. Doch irgendwie war es irreal. Unter mir der Pool, vor mir das Meer und darüber ein strahlend blauer Himmel. Es gab es also doch, das Paradies. Ich ging wieder hinein um mir Eier und Speck zu brutzeln und nachdem alle aufgestanden waren, schlüpfte ich in Shorts und ein T-Shirt. Ja, richtig gehört. Kein Schal, keine Stiefel, keine Regenjacke. Und auf dem Weg zum Strand musste ich sogar mein T-Shirt ausziehen, weil die Hitze nur im Bikini Oberteil zu ertragen war. Wir liefen auf einem kleinen Trampelpfad zu einer hübschen Plätzchen. Tropische Bäume wuchsen mitten aus dem Sand des schmalen Strandstreifens. Wir waren schon vor scharfen Korallen, Steinchen und spitzen Gegenständen gewarnt worden, deswegen schlüpften wir alle in unsere Wasserschuhe. Das Wasser war kühl, doch angenehm, da die Sonne mittlerweile noch heißer schien.
Als wir uns auf den Weg zurück zum Hotel machten, liefen wir den Strand entlang, doch ich wollte es voll genießen und den Sand zwischen meinen Zehen spüren, deshalb zog ich meine Wasserschuhe aus und hüpfte über die brechenden Wellen. Am Hotel angekommen lief ich mit meiner Schwester zu der kleinen Dusche, denn wir wollten in den Pool und mussten daher den Sand von unseren Füßen waschen. Meine Schwester drückte den Knopf der den auf Kniehöhe angebrachten Duschkopf startete. Ich bekam ein paar eiskalte Spritzer ab und machte automatisch einen Schritt zurück. Ein stechender Schmerz in meiner rechten Ferse ließ mich aufschreien und ich verlagerte mein ganzes Gewicht wieder auf mein linkes Bein. Meine Schwester sah mich erschrocken an als ich meinen Fuß anhieb und versuchte den Zweig aus meiner Haut zu ziehen. Erst beim zweiten Versuch gelang es mir das Biest mit einem festen Ruck herauszureißen und ich schleuderte es automatisch von mir wie ein giftiges Insekt. Dann hielt ich meinen Fuß unter das kalte Wasser und sah wie ein wenig Blut mit in den Abfluss gespühlt wurde.


23.4.11 06:27
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marvin (25.4.11 15:23)
Also diese Reihe passt wirklich bestens in die Sommerstimmung die momentan aufkommt
Gefällt mir wirklich mindestens so sehr wie Good Morning Eastlake, macht einfach immer wieder sehr viel Spaß zu lesen

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